Sonntag, 4. Dezember 2016

"... reut dich nicht des Armen?" - Berliner Tierschutz-Verein um 1900


 
Eindrucksvoll und berührend, die Postkarten des Berliner Tierschutzvereins um 1900, welche in hoher Auflage unters Volk gebracht worden, so auch die obige Postkarte wo die Jägerei auf Vögel angeprangert wird.

Weitere Blogbeiträge mit Postkarten des Berliner Tierschutzvereins um 1900, siehe:

http://barrynoa.blogspot.de/2014/05/der-berliner-tierschutzverein-im-jahre.html




 

Samstag, 3. Dezember 2016

Erinnerung an die Zeit der Zughunde (Fotodokumente)

Als Ergänzung zu meinem gestrigen Blogbeitrag über Zughunde (http://barrynoa.blogspot.de/2016/12/erinnerung-die-zeit-der-zughunde.html), hier nun noch ein paar Fotodokumente aus der Zeit um 1900. Wie man sehen kann, nutzten nicht nur Händler die Hunde aus, sondern Hunde dienten auch als Zugtiere für die Post, ja sie wurden sogar beim Militär eingesetzt. Dort mußten sie mitunter schwere Kanonen ziehen oder Soldaten saßen auf dem Karren.

Ganz übel wurden Hunde in Kanada um 1900 ausgenutzt, sie wurden von armen Bauern vor den Pflug gespannt. Was man auf diesen alten Fotos nicht sehen kann, daß die armen Hunde oft die Peitsche zu spüren bekamen. Fotos damals konnten noch nicht als Schnappschüsse gemacht werden und dadurch wurden die Fotos immer als Standfotos gemacht, wo die Peitsche nicht zum Einsatz kam.


Personentransport:

 
 
 Zughunde bei Händlern und Bauern:







 
 
 Postbote mit seinem Zughund:



Zughunde beim Militär:




 
 
 Kanadischer Bauer mit Pflughunden:

 

Freitag, 2. Dezember 2016

Erinnerung an die Zeit der Zughunde


Was viele Menschen nicht mehr wissen, daß bis in die 1930er Jahre es neben Pferdefuhrwerken und Ochsenkarren auch Ziegenkarren und Hundekarren gab. Letztere Zughunde mußten einen Karren ziehen, in welchem vor allem arme Hausierer ihren Kram drauf hatten. Oft setzten sich diese Hausierer noch auf den Karren und trieben den Zughund mit einer Peitsche an.

In der NS-Zeit wurden umfangreiche Tierschutzgesetze verabschiedet und das Fahren von Personen auf so einem Hundekarren verboten, auch wurde die Hausiererei eingeschränkt, so daß seitdem diese Hundekarren aus dem Straßenbild verschwunden sind und dies zum Glück bis in unsere Zeit.

Obige Postkarte aus der Zeit um 1900 zeigt so ein Hundegespann und ein Gedicht von Willibald Wulff fordert die Menschen auf, so einem geschundenen Hund zu helfen.

Mittwoch, 30. November 2016

Otto Pfeiffer (1882-1955): "Es blüht das fernste, tiefste Tal"


Otto Pfeiffer (1882-1955) war ein Künstler, der um 1900 sehr bekannt war, nicht zuletzt durch Abbildungen seiner Gemälde auf Postkarten, siehe:


Eine umfangreiche Seite mit viel Bildmaterial über Otto Pfeiffer gibt es hier:


Mein Lieblingsbild von Otto Pfeiffer ist das oben auf der alten Postkarte abgebildete, mit dem Titel „Es blüht das fernste, tiefste Tal“. Zauberhaft diese Landschaft mit den blühenden Bäumen und den zauberhaften Hühnern, Hühner die noch artgerecht leben durften und nicht wie jetzt in riesigen Tier-KZ´s ein elendes Leben führen müssen.

Dienstag, 29. November 2016

„Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML: Der Albtraum Europas und Deutschlands kandidiert zum 4. Mal!


Der neueste Artikel auf: http://www.rotermorgen.info:


Beflügelt durch die Schmeicheleien Obamas, daß Merkel jetzt die Führerin der „Freien Welt“ erklärte sie am Sonntag, den 20. November, daß sie wiederum als CDU-Vorsitzende und Kanzler-Kandidatin 2017 kandidieren werde. Ihre Kanzlerschaft ist somit gesichert . Ob als schwarz-rote, schwarz-grüne. Schwarz-rot-grüne Koalition oder gegebenenfalls noch mit der FDP.
 
Als „Führerin der Freien Welt“ steht sie inzwischen ganz allein. Das Sechser-Treffen in Berlin mit Obama, Hollande, Rajoy, May und Renzi Ende November kann man nur als „Kriegsversehrten-Treffen“ bezeichnen. Obama und Hollande sind weg vom Fenster. Rajoy konnte nach drei Wahlversuchen nur mit Mühe eine Minderheitsregierung bilden. Renzi steuert nach letzten Umfragen vor dem Verfassungsreferendum am 4. Dezember auf eine Niederlage zu. Er hatte für diesen Fall seinen Rücktritt angekündigt. Die Anti-Euro Partei „5-Sterne-Partei“ von Grillo wird in Italien stärkste Partei werden. In Frankreich werden egal ob Le Pen oder Fillon gewinnt, die Sanktionen gegen Rußland nicht mehr mitgetragen werden. Mit ihren Alleingängen hat sie auch Osteuropa und Südeuropa verprellt.
 
Merkels erneute Kanzlerdiktatur ist eine weitere Bankrotterklärung der Union. Da durch das System Merkel die CDU-Spitze nur noch aus abhängigen Kreaturen wie Altmaier und Tauber der großen Vorsitzenden besteht, ist nicht mit viel innerparteilichen Widerstand zu rechnen.
Merkel hat in ihren drei Amtsperioden dem deutschen Staat und Volk massiven Schaden verursacht. Die Schere zwischen arm und reich ist immer weiter auseinander geklafft. Sie verschärfte den Kriegskurs gegenüber Russland mit den Stationierungen im Baltikum und den immer wieder gesteigerten Sanktionen. Sie machte sich mitschuldig durch ihre militärische Unterstützung von Saudiarabien, den Golfstaaten und Israel an den Kriegsverbrechen im Jemen, Syrien, Irak und Palästina. Sie mischt sich nach wie vor in die inneren Angelegenheiten von Afghanistan und Mali ein.
 
In Deutschland verkommt die Infrastruktur, die Straßen, Brücken und Eisenbahnen. In der Digitalisierung liegen wir hinter osteuropäischen Staaten wie Estland. Das Bildungssystem krankt an Lehrermangel und undurchdachten Reformen. Die Wohnungsnot nimmt zu. Verschuldung wächst sowohl privat wie auch bei Kommunen. Land und Bund. Die unverantwortliche Euro-Rettung und Flüchtlingspolitik hat ganz Europa auseinander dividiert.
 
Sie ist die Ursache für das Erstarken der AfD.
 
Gäbe es eine „Wagenknecht-Partei“ oder eine kommunistische Partei wie in Griechenland oder Portugal wäre der Spuk schnell vorbei. Aber die Linke in Deutschland hat den Kontakt mit der Arbeiterschaft und dem Volk verloren und bedient nur mehr kulturelle Ideologie der Mittelschichten.

 
 

 

Montag, 28. November 2016

Roger Köppel: "Der Spiegel" ist heute ein Sturmgeschütz gegen die Demokratie, gegen das Volk!


Der von mir sehr geschätzte Chefredakteur der Schweizer Wochenzeitung „Weltwoche“, Roger Köppel, stellt die deutschen Mainstream-Medien an den Pranger. Seine Kritik ist vernichtend. „So schafft sich ein Berufsstand ab“, meint Köppel. Insbesondere nimmt er den „Spiegel“ aufs Korn. Nach seiner Meinung hat der „Spiegel“ mit dem Journalismus nichts mehr zu tun.

Die Medien in den USA und in Deutschland hätten „systematisch an der Wirklichkeit vorbeipubliziert“, meint Köppel. „Die Mainstream-Medien ergriffen total scheinheilig und einseitig Partei gegen Trump und für Clinton.“ Zuerst sei Trump ein Wahnsinniger, jetzt sei er auf dem Spiegel-Cover ein Feuerball, der die Erde vernichtet. Für Köppel ist das nicht nur dumm, es geht dabei vielmehr um hasserfüllte Verachtung eines demokratischen Wahlvorgangs. Den „Spiegel“ bezeichnete der Chefredakteur der „Weltwoche“ als „Sturmgeschütz gegen die Demokratie, gegen das Volk.“

Siehe das komplette Interview auf:
 

Sonntag, 27. November 2016

Jules Verne, illustriert von Werner Klemke und auf einem Briefmarkensatz von Monaco 1955



Als Kind las ich mit großer Begeisterung etliche Bücher von Jules Verne (1828-1905). Ein paar Jules-Verne-Bücher kaufte ich mir, dazu gehörten die von Werner Klemke illustrierten, wie „Die Reise um die Erde in 80 Tagen“ und „Die Kinder des Kapitän Grant“, siehe oben. Weitere Bücher von Jules Verne lieh ich mir in der Bücherei aus. Werner Klemke schätzte ich sowieso sehr, besonders seine Titelbilder für „Das Magazin“ gefallen mir noch heute ausnehmend gut.

Hier ein Link mit der Thematik: Werner Klemke als Illustrator von Büchern von Jules Verne:


Als Kind sammelte ich auch Briefmarken. Zu gern hätte ich damals den Jules-Verne-Satz in meinem Besitz gehabt, den Monaco im Jahre 1955 heraus gab. Am Briefmarkengeschäft drückte ich mir oft die Nase am Schaufenster platt und bewunderte diesen Briefmarkensatz, aber schon damals war er sehr teuer und für mich unerschwinglich. Nur eine einzige Marke daraus konnte ich mir leisten, die 1-Franc-Marke mit dem Elefanten aus dem Buch „Fünf Wochen im Ballon“, siehe:
 
 
Nun erfreue ich mich an den Marken dieses Satzes und den Ersttagsbriefen dazu auf folgenden Links:



 
Hier noch eine informative Seite über Jules Verne: