Montag, 27. Februar 2017

Heimatverbunden und großartig: Uwe Steimle und Michael Seidel in "Steimles Welt"

Vorlauf:
http://barrynoa.blogspot.de/2015/11/kleine-weie-friedenstaube.html
(Steimle und die kleine weiße Friedenstaube!)

Michael Seidel (li.) und Uwe Steimle (re.) in der gestrigen Sendung "Steimles Welt" (zu Gast in der Villa Bärenfett des Karl-May-Museums Radebeul)


Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn! Das trifft auch auf die Volksverdummungs-und Hetzsender des deutschen Mainstreamfernsehens zu. Es gibt ab und an aber auch Sendungen, die man gucken kann. Damit meine ich besonders die wunderbare Sendung des MDR-Fernsehens „Steimles Welt“ mit dem großartigen Dresdner Uwe Steimle und dem nicht minder großartigen Michael Seidel. Diese beiden sind wirklich sehenswert, ihre Sendung ist ein Kontrastprogramm zu all dem Multikultigedöhns und der Volksverdummung die ansonsten über den Sender geht.
 
In „Steimles“ Welt fühlt man sich zuhause, zuhause in unserer mitteldeutschen Heimat, die uns nach 1990 immer mehr abhanden gekommen ist. Die Umerziehung machte es möglich, daß viele Mitteldeutsche ihre Identität verloren haben. „Steimles Welt“ steuert dagegen!
 
Uwe Steimle ist bekannt dafür, daß er kein Blatt vor den Mund nimmt, so auch in der gestrigen Sendung aus der „Villa Bärenfett“ in Radebeul, wo er ganz en passent die Geschichte über die Namensänderung der Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen in Mühlhausen zum Besten gab. Nach der Wende tilgte man nämlich den Zusatz „Thomas-Mütnzer-Stadt“ aus dem Stadtnamen von Mühlhausen. Das war typisch für die Umerziehung der ehemaligen DDR-Bürger zu angepaßten BRD-Bürgern. Der Revolutionär Thomas Müntzer paßte natürlich nicht mehr zu der neuen Zeit, wo der alte Adel aus dem Westen sich wieder im Osten breitmachte, seine nach 1945 enteigneten Schlösser wieder bekam, denn Müntzer war ja bekanntlich gegen das adelige Ausbeuterpack angetreten und hatte die Bauern in ihrem Befreiungskampf unterstützt, während Luther auf der Seite der adeligen Ausbeuter Stimmung gegen die Bauern machte, deren Ausrottung er empfahl.
 
Der Fürstenknecht Luther war aber schon während der DDR-Zeit rehabilitiert worden. Während in der Ulbricht-Zeit man sich ganz auf Müntzer berief, da steuerte der Verräter Honecker einen Kurs, wo immer mehr Luther verehrt wurde und Müntzer in die zweite Reihe bei der Pflege nationaler Traditionen gerückt wurde.

Großartig die Worte von Uwe Steimle in seiner gestrigen Sendung, er zitierte Thomas Müntzer:
 
Wenn sich die Obrigkeit nicht an die Gesetze hält, dann brauchen wir das hier unten auch nicht“!
 
Steimle fügte hinzu: „Thomas Müntzer war nie so aktuell wie heute!“ 
 
Die gestrige Sendung ist auch in der Mediathek zu sehen. Sehr zu empfehlen, auch alle anderen bisherigen Folgen von "Steimles Welt":


Sonntag, 26. Februar 2017

Geheimnester bei freien Hühnern






Dieser kleine nette Comic-Streifen, eines mir unbekannten Künstlers (die Signatur kann ich leider nicht deuten) um 1900, zeigt eine Szene, wie sie um 1900 typisch war, Hühner liefen frei herum und entfernten sich auch vom Stall, wo sie sie ansonsten Eier legen. Der Comic-Streifen zeigt ein Huhn, welches woanders ihre Eier gelegt hat. Ein Junge entdeckt das und bringt die Eier seiner Mutter.

Für freilebende Hühner ist das keine Seltenheit. Schlaue Hühner bekommen nämlich recht schnell mit, wenn der Mensch ihnen ihre Eier aus dem Stallnest klaut und sie suchen sich in der freien Natur andere, geschützte Orte. Besonders mein kleines Zwerghuhn Braunchen macht das so, denn die ist eine ganz schlaue. Sie hat schon die unmöglichsten Geheimverstecke zum Eierlegen benutzt und sie versteht es auch mich auszutricksen indem sie erst dann zu diesen geheimen Orten geht, wenn ich es nicht sehe. Bin ich in der Nähe, dann schlenderte sie mich austricksend zum Stall und kaum war ich weg, da ging es ab ins Geheimnest. Daß aus den unbefruchteten Eiern eh keine Küken schlüpfen können, das weiß ja Braunchen nicht und so muß ich zwangsläufig doch ihre Verstecke aufstöbern, ansonsten würden die Eier ja umkommen.

So ein Comic-Streifen würde heutzutage nicht mehr gezeichnet werden, da von der heutigen Wirklichkeit zu weit entfernt, in der Zeit der Hühner-KZ´s, wo Hühner nie das Tageslicht sehen und zu zehntausenden in einem Stall auf engstem Raum ein elendes überhaupt nicht artgerechtes Leben fristen müssen.

Unter der Eckcouch auf meiner Terrasse hatte mein Zwerghuhn Braunchen im vorigen Jahr ein Geheimnest für ihre Eier angelegt! Trockenes Laub hatte sie heimlich dort hin gebracht, was ich nicht sah. Erst sehr viel später entdeckte ich ihr Geheimnis
 

Samstag, 25. Februar 2017

AfD: Drei Schwalben machen noch keinen Sommer: Gauland, Höcke, Poggenburg

Vorlauf:






Viele Bürger meinen, wenn sie die AfD wählen, dann wählen sie eine Partei, die sich für das einfache normale Volk einsetzen würde. Daß dies aber nur auf einige wenige Landesverbände zutrifft die volksverbunden sind, aber die Mehrheit volksfern, ja volksfeindlich ist, dies kann der Bürger nicht durchschauen.

Daß die Mehrheit in der AfD einen volksfeindlichen konservativ-bourgeoisen Kurs verfolgt, zeichnet sich schon seit längerer Zeit ab. Bestes Beispiel, die Distanzierung der AfD von der Bürgerbewegung Pegida. Die Vize-Vorsitzende der AfD, Beatrix von Storch, sagte dem Handelsblatt schon 2015: „Redeauftritte von Pegida-Vertretern und Pegida-Symbole auf AfD-Veranstaltungen lehnen wir ab.“ Die Europaabgeordnete verwies auf einen entsprechenden Beschluß des Bundesvorstandes, wonach AfD-Mitglieder weder als Redner noch mit Parteisymbolen bei Pegida-Veranstaltungen auftreten sollen.

In der absoluten Minderheit in der AfD sind da Gauland aus Brandenburg, der Pegida als „natürliche Verbündete“ bezeichnet hatte, und die Landesverbände Sachsen-Anhalt und Thüringen. Aus Sachsen-Anhalt stammte bekanntlich der AfD-Landtagsabgeordnete Hans-Thomas Tillschneider, welcher auf einer Pegida-Demo in Dresden eine Rede hielt. Die Bundesparteispitze reagierte darauf mit scharfer Kritik. Auch die von Frauke Petry dominierte sächsische AfD protestierte gegen den Auftritt Tillschneiders. Mit einer Bürgerbewegung will die sächsische AfD also nichts zutun haben, dies obwohl gerade Dresden als der Ausgangspunkt der Bürgerproteste zu bezeichnen ist. Was für widerliche Typen in der sächsischen AfD das Sagen haben, beweist dieser Blogbeitrag: http://barrynoa.blogspot.de/2017/02/afd-auf-spieburgerkurs-afd-sachsen-will.html.

Petry meidet den Kontakt zum Volk, da sie selber zum Establishment-Klassenfeind gehört. Sie war noch nie bei einer Pegida-Demo, stattdessen artige Gratulationskur bei der Wahl des Bundespräsidenten Steinmeier. Da fühlt sie sich wohl! Zum Establishment zieht es diese Karrierefrau sowieso hin (und zum Geld!), dies beweist schon ihre Vita. So kassierte sie von der Multimillionärin Darboven im November 2009 den IDEE-Förderpreis (IDEE-Kaffee!), dotiert mit 75.000 Euro und im Herbst 2012 erhielt sie die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Wenn so eine Frau nicht zum Establishment zählt, na dann weiß ich nicht! Mit dem normalen Volk hat sie jedenfalls nicht das geringste zu tun. Stattdessen suchte sie immer nach neuen Einnahmequellen. Petry investierte etwa eine Million Euro in ihr eigenes Unternehmen: eigenes Geld!!! Sie gründete 2007 ihre Leipziger Firma „Purinvent“, die sie als Geschäftsführerin bis 2016 leitete. Dies, obwohl sie 2007 schon Mutter von 4 Kindern war, davon das jüngste gerade geboren war. Sieht so eine treusorgende deutsche Mutter aus, 4 Kleinkinder haben und dann eine Firma gründen, die auch noch zig Kilometer vom eigenen Haushalt entfernt liegt?

Collage: B. Nowack


Nein, diese Frau, die ausgerechnet die Bundesvorsitzende ist, entspricht so gar nicht dem Bild was die AfD von einer deutschen Mutter zeichnet. Ende 2013 mußte Petry für ihr Unternehmen Insolvenz beantragen. Es war also Zeit sich nach anderen Einnahmequellen umzuschauen. Da kam die Gründung der AfD gerade recht, da lockte das Politikerleben, welches mit Mandat bekanntlich sehr einträglich ist, auf jedenfalls viel einträglicher als eine normale Arbeitnehmerstelle, mit der sich der Großteil des deutschen Volkes begnügen muß.

Nun will sie auch noch in den Bundestag, verständlich, denn da sind die Diäten besonders üppig. Daß sie bald ein 5. Kind bekommt (schwanger von ihrem neuen Mann, dem Europa-Abgeordneten Pretzell) das stört sie nicht und scheinbar auch die Partei nicht, die sie zur Spitzenkandidatin auf der Landesliste Sachsen mit über 80 % wählte. Wie will sie das alles unter einen Hut bringen, die verschiedenen Mandate und Ämter, mit einem Baby? Steckt sie das in eine Krippe? Oder gibt sie es in die Hände eines Kindermädchens? Leisten kann sie es sich ja, finanziell. Beides zeigt was für eine flittchenhafte Frau sie ist, der ihre eigene Karriere wichtiger ist als das Wohl ihrer Kinder. Widerlich, so eine Person, die auch noch dazu an der Spitze einer Partei steht, die eigentlich ein anderes Familienbild repräsentieren sollte, und nicht ein „Vorbild“ einer Frau, die sich mit 4 kleinen Kindern scheiden läßt, dann von ihrem neuen Schwarm noch ein 5. Kind bekommt und sich statt um ihre Kinder zu kümmern, fanatisch an ihrer Karriere arbeitet. Diese Person ist die Unseriosität in Person. Wenn ich auch nicht mit der Politik von Angela Merkel einverstanden bin, aber eines muß man ihr lassen, sie ist im Gegensatz zu Petry persönlich integer und seriös. 

Gauland, Höcke und Poggenburg aus Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind nicht die AfD und diese 3 Schwalben machen noch keinen Sommer. Die Mehrheit der AfD stellen immer noch die Luckisten, Typen die es an die Fleischtöpfe des Establishments zieht, denen das normale Volk egal ist, denen das Volk nur als Stimmvieh dienen soll. Diese Strolche sollte man nicht wählen. Es ist also nötig sich genau die Kandidaten anzuschauen, die auf den Wahllisten stehen! Einer Petry, einem Pretzell, einer Frau von Strolch, einem Meuthen, einer Weidel sollte eine Abfuhr erteilt werden.



Björn Höcke auf seiner Dresdener Rede:

„Mit Bernd Lucke sind nicht alle die gegangen, die ihren Frieden mit der Rolle eines Juniorpartners in einer zukünftigen Koalition mit einer Altpartei gemacht haben. Manche von ihnen, manche von diesen Luckisten, sind geblieben. Das sind die, die keine innere Haltung besitzen, die Establishment sind und Establishment bleiben wollen oder so schnell wie möglich zum Establishment gehören wollen.
 
Und, liebe Freunde, nicht wenige von diesen Typen drängen jetzt gerade in diesen Wochen und Monaten als Bundestagskandidaten auf die Listen oder als Direktkandidaten in den Wahlkreisen entsprechend nach vorne. Und nicht wenige werden – das muss man leider annehmen – ganz schnell vom parlamentarischen Glanz und Glamour der Hauptstadt fasziniert werden. Und nicht wenige werden sich ganz schnell sehr wohl fühlen bei den Frei-Fressen- und Frei-Saufen-Veranstaltungen der Lobbyisten.
Und nicht wenige werden nach relativ kurzer Zeit nur eins wollen: Dass es für sie so lange so bleiben wird wie es dann sein wird.“



Freitag, 24. Februar 2017

Politisch korrekter Karneval: Keine Indianerkostüme, Burkas oder schwarz bemalte Gesichter mehr!


Kein Faschingsscherz: Plakataktion von deutschen Umerziehungs-Organisationen, darunter der pseudolinken Partei "Die Linke": 
 


 
2015 gründete Justizminister Heiko Maas seine private Internetpolizei zur Bekämpfung von »Hassbotschaften«. Seitdem löscht die sogenannte »Task Force«, was das Zeug hält. Das Ganze ist nicht nur verfassungswidrig (Zensurverbot). Sondern mit dabei ist auch eine Stiftung, die bereits selbst durch Hassbotschaften und rassistische Äußerungen aufgefallen ist: die „Amadeu Antonio Stiftung“. An ihrer Spitze steht ausgerechnet eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin: Anneta Kahane!

(Hubertus Knabe, Chef der Gauck-Behörde, hat nach Einsicht in die Stasi-Akte von Kahane analysiert, die Arbeit der heutigen Chefin der Amadeu-Antonio-Stiftung sei, verglichen mit anderen Inoffiziellen Mitarbeitern, als "mittelschwer" einzustufen. "Problematisch erscheint vor allem ihr Umgang damit."Weiter schreibt Hubertus Knabe, Kahane habe später erklärt, vom Ministerium für Staatssicherheit unter Druck gesetzt worden zu sein - "was laut Akten nicht stimmt". Es sei daher unverständlich, warum das Bundesjustizministerium ausgerechnet Anetta Kahanes Stiftung für eine "sensible Aufgabe wie die Kontrolle des Internets" herangezogen habe. "Es wäre gut beraten, die Zusammenarbeit mit ihr zu beenden." Kahane hatte 1998 die gegen angeblichen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus engagierte Stiftung gegründet.)

Am 23. Juli 2016 berichtete die Website „Politically Incorrect“ über die Löschung der Facebook-Seite von PEGIDA. Interessant dabei ist, dass die Seite kurz darauf wieder aufgetaucht sei – nun allerdings mit pseudolinken Inhalten.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung wurde 1998 gegründet. Inzwischen hat sich die Organisation eine enorme Macht über die öffentliche Meinung erworben. In Sachen „Nazis“ hat sie die Lufthoheit. Die Vorsitzende Anetta Kahane und ihre Truppe wittern überall Ausländerfeinde und führen einen Krieg gegen »Nazis« und »Rechte«, der seinesgleichen sucht. Seit 1998 förderte die Stiftung sage und schreibe etwa 800

»Projekte« und Kampagnen wie »Kein Ort für Neonazis«, »Mut gegen rechte Gewalt«, »Aktionswochen gegen Antisemitismus«, »Fußball gegen Nazis« und andere mehr. Außerdem Neo-Nazi-Aussteigerprojekte, Flüchtlingsinitiativen und Opferberatungsstellen. Doch dahinter steckt weit mehr – nämlich die Bekämpfung unliebsamer Meinungen. Denn wer ein »Rechter« oder ein »Nazi« ist, bestimmt natürlich die Antonio Stiftung.



Zum Team der Amadeu Antonio Stiftung gehört auch eine gewisse Julia Schramm, laut Website »Fachreferentin für Hate Speech«. So feierte Schramm allen Ernstes den Schlächter der Royal Air Force, Arthur (»Bomber«) Harris, der im Zweiten Weltkrieg zahlreiche deutsche Städte mit geplanten Feuerstürmen in Schutt und Asche legte und so Millionen Zivilisten umbrachte. Ihre Lobesparolen auf Harris postete Schramm ungeniert auf Twitter.



Schramm, die 2005 Mitglied bei den Jungen Liberalen war, 2009 zu den Piraten wechselte um seit Dezember 2016 für die Linken in deren Landesvorstand in Berlin zu sitzen, feierte eine besonders geschmacklose und menschenverachtende Aktion ihrer ehemaligen Piraten-Genossin Anne Helm mit überschwänglichen Worten. Helm hatte sich die Aufschrift »Thanks Bomber Harris« auf ihre barbusige Brust gemalt und sich zusammen mit einer Femen-Aktivistin in Dresden fotografieren lassen. Schramm begrüßte die Aktion und feuerte die Debatte mit dem Tweet »Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer frei« an. Das Wort »Kartoffelbrei« bezog sich darauf, dass die Deutschen – »Kartoffeln« – in Dresden zu Brei gebombt wurden.

Sir Arthur Travers Harris – genannt »Bomber Harris« – hatte während des Zweiten Weltkriegs Flächenbombardements deutscher Städte anordnete. So befahl er als Oberbefehlshaber der britischen Air Force vom 13. bis 15. Februar 1944 die Bombardierung Dresdens. Die Mehrheit der Opfer von Dresden waren Flüchtlinge –Frauen und Kinder, welche aus dem Osten flohen und in Dresden Schutz suchten. Schramm sieht das locker und bemerkt: »Deutsche Täter sind keine Opfer
 
Solchen menschenverachtenden verkommenen Typen haben also in der Partei "Die Linke" hohe Funktionen inne? Diese Partei ist doch das Letzte!!!

 
David Berger: Dass die Umerziehung unserer Gesellschaft immer neue Bereiche unseres Alltags ergreift, ist kein Geheimnis mehr. Wer sich nicht den Dogmen der politischen Korrektheit unterwirft, wird gnadenlos durch Shitstorms und Boykottaufrufe der selbst ernannten „Guten“ vernichtet.

Besonders auffällig ist in den letzten Wochen die hier vonstatten gehende Machtergreifung in der politischen Gleichschaltung des Karnevals erkennbar. Diese nimmt Dimensionen an, die nicht einmal in der Zeit der Monarchie oder des Dritten Reiches denkbar waren.

Jetzt sind auch die Karneval feiernden Massen an der Reihe: Die Kostümierungen im Straßenkarneval müssen in Zukunft ebenfalls politisch korrekt sein.

Durchgesetzt werden soll das überlebenswichtige Vorhaben mit einer von der Linkspartei, der Amadeu-Antonio-Stiftung sowie zwei Antidiskriminierungsstellen durchgeführten Plakatkampagne.

„Ich bin kein Kostüm!“ werden die Jecken an den Tagen des diesjährigen Straßenkarnevals über die Infoscreens in den U-Bahnen visuell dauer beschallt.

Schluss mit Indianerkostümen, der wilden „Zigeunerbraut“, als Frauen verkleideten Männern oder einfachen Gesichtsbemalungen, die einem im Nu zum legendären „Kölschen Neger“ machen. Dass das Verkleiden mit einer Burka absolutes No-go ist, muss wohl keinem mehr erklärt werden.

Denn das Islam-Appeasement ist eines der Hauptdogmen der deutschen Blockwächter für politische Korrektheit, die ihre Karriere nicht selten bei der Stasi der DDR begonnen haben.

Die fadenscheinige und inquisitorische Begründung:

Einige Kostüme stärken rassistische und stereotype Bilder. Europäer_innen benutz(t)en diese Bilder, um Ausbeutung und Unterdrückung von bestimmten Menschengruppen zu rechtfertigen. Dies ist den wenigsten Träger_innen der Kostüme bewusst. Die Zeit des Kolonialismus und der sogenannten „Entdeckungen“, die mit Massenmorden und anderen Gräueltaten einhergingen, wird bislang nicht ausreichend aufgearbeitet. Das sog. „Indianderkostüm“ und andere diskriminierende und teils romantisierende Bilder bestimmter Gruppen geben die Älteren so immer wieder an die nächste Generation weiter.“



Egal wie, fast alles ist erlaubt bei der Narretei im Fasching. Damit soll nun aber Schluss sein in Deutschland. Die Amadeu-Antonio-Stiftung und der Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. beteiligen sich an einer Kampagne gegen „Rassismus, Diskriminierung und Stereotype“ bei Faschingskostümen.


Wüßte man nicht, daß diese Art der pseudolinken (sozialfaschistischen) Volksumerziehung System hat, könnte man fast an einen Karnevalsscherz glauben. Aber nein, die Organisatoren und Unterstützer meinen das bitter ernst und obige Plakate sind kein Faschingsscherz.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Artia-Verlag Prag: "Die grosse Menagerie" (1955)

Bezugnehmend auf meinen Blogbeitrag über den tschechoslowakischen Verlag „Artia“, siehe: http://barrynoa.blogspot.de/2017/02/erinnerung-den-tschechoslowakischen.html, möchte ich heute ein Tierbuch aus eben diesem Verlag vorstellen, welches ich 1960 zum Geburtstag geschenkt bekam. Es stammte allerdings schon aus dem Jahre 1955 und erschien 1960 in der 4. Auflage.

Dieses großformatige Buch von Frantisek Vopat und Julius Komárek zeigt auf hunderten Fotos aus dem Prager Zoologischen Garten Tiere aus aller Welt - ein wunderbares Buch, besonders für Kinder, um die verschiedensten Tiere kennen zu lernen.

Bücher waren in den 50er  Jahren und noch Anfang der 60er Jahre wichtig zur Wissensvermittlung, denn ein Fernseher stand noch nicht in jedem Haushalt und ins Kino gehen, das war auch nicht jedem Kind möglich. Die DDR war ein Bücherland und auch ich war eine Leseratte. Vieles von damals blieb haften, denn die einzelnen Fotos haben sich mir tief eingeprägt und die in diesem Buch behandelten Tiere kenne ich alle noch.

Beim letzten von mir eingescannten Foto aus diesem Buch handelt es sich um einen Seriema aus den Savannen Südamerikas. Ohne dieses Buch aus der Kindheit wüßte ich bestimmt nichts von diesem hühnerähnlichen Großvogel. Und so geht es mir mit vielen in diesem Buch vorkommenden Tieren.

Danke - Artia-Verlag!








 

Mittwoch, 22. Februar 2017

Heute im NDR-Fernsehen, 21.00 Uhr: "Günters Leben für die Tiere"

Bestimmt sehenswert: Heute im NDR-Fernsehen, 21.00 Uhr:


"Günters Leben für die Tiere - Ohne Günter Garbers wären der Highland-Bulle Schmusi, siehe Foto, und die Schweine Rudolf und Steiner längst auf dem Schlachthof gelandet. Der Tierfreund aus Seevetal hat sie gerettet. Immer wieder nimmt er Tiere bei sich auf. Die kleine Schafherde von Günter Garbers betreibt Landschaftspflege auf einem Deich an der Seeve. Sie genießt bei ihm ihr Gnadenbrot, ebenso wie seine kleine Ziegenherde. Zehn Hektar Ackerland bewirtschaftet er zur Gewinnung von Heu und ist als einer der letzten Schafscherer in der Region gefragt. Ein Leben für die Tiere, das ist die Mission von Günter Garbers. Der kauzige Bartträger aus Glüsingen, der ursprünglich Landschaftsarchitektur studiert hat, lebt heute ein ungewöhnliches, selbst gewähltes Leben, ohne Strom, Konsum und Luxus. Seine Tierrettungsaktionen bringen ihn regelmäßig in die Schlagzeilen der Lokalpresse und halten den 63-Jährigen immer auf Trab. In seinem Arbeitsleben ist Garbers viel herumgekommen. Als gelernter Schäfermeister hat er in Großbritannien und Neuseeland gearbeitet. Und er hat in seinem Beruf viel erreicht: 1984 gewann er sogar die Deutschen Schafschurmeisterschaften. 20 Jahre lang zog er mit einer Herde von 1.000 Tieren durch die Lüneburger Heide, lebte damals vom Schlachten der Schafe und Fleischverkauf. Dann kam die große Wende in seinem Leben: Er beschloss, keine Tiere mehr zu töten, und wurde Tierschützer. Die Dokumentation aus der Reihe "Tierische Typen" begleitet Günter Garbers bei Tierrettungsaktionen und porträtiert einen streitbaren Tierschützer mit seinem außergewöhnlichen Engagement."
(aus der Vorankündigung)

Dieser Günter hat zwar viele Jahre einen schändlichen Beruf ausgeübt, den des Schäfers, damit auch viele Lämmer und Schafe in seinem Leben getötet, aber nun hat er sich gewandelt, will seine Schandtaten wieder gutmachen, jedenfalls zum Teil: Er rettet Tiere vor dem Schlachttod!
 
Diese Umkehr ist lobenswert, jedenfalls mehr wert als die Tierschutz-"Aktivitäten“ vieler Schreibtisch-Tierfreunde, deren „Tierschutz“ nur theoretischer Natur ist, wie Schreiben von Tierschutztraktaten, Unterschreiben von Petitionen, sich Tummeln und Schwätzen in Tierschutzforen oder auf Tierschutzblogs, wodurch nicht ein einziges Tier gerettet wird.
 
„An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!“

Erinnerung an den tschechoslowakischen Verlag "Artia" (1953-1990)

Verlagslogo: Pegasus, das geflügelte Pferd

Bücher waren in meiner Kindheit und Jugend meine besten Freunde. Aus diesem Grund möchte ich heute an den tschechoslowakischen fremdsprachigen Verlag „Artia“ erinnern, dessen Bücher wir Leser in der DDR wertschätzten.

Von 1953 bis 1990 bestand dieser Verlag und gerade in den 50er und 60er Jahren waren seine deutschsprachigen Bücher eine große Bereicherung auf dem Büchermarkt der DDR. Der Verlag „Artia“ verlegte hauptsächlich populärwissenschaftliche Literatur, aber auch Bücher über Kunst und Literatur und Kinderbücher. Von 1953 bis 1990 gab „Artia“ rund 4.000 Titel heraus. Die höchsten Kosten entstanden für Bücher, die für ausländische Märkte bestimmt waren, besonders illustrierte Märchen, Tierbücher, Atlanten und Kunstbücher, die in mehreren Auflagen gedruckt wurden (80 000 bis 100 000 Exemplare). Der Verlag hatte seinen Sitz in der Straße Ve Smeckach 30, Prag 1.

Als Kind bekam ich u.a. das „Artia“-Märchenbuch „Ali Baba und die vierzig Räuber“, 1959 erschienen, Design von Jaroslav Béza und Frantisek Skláv. Das besondere an diesem Buch: Es war ein Panorama-Buch, d.h. die Illustrationen konten aufgeklappt werden und damit ein plastischer Eindruck erzielt werden. Ich habe dies mal fotografiert, siehe hier:




Etliche andere Bücher aus dem „Artia"-Verlag habe ich immer noch aus meiner Kindheit und Jugend. Besonders die Bücher von Josef Augusta möchte ich hierbei hervor heben, aber das kann dann mal später vielleicht ein eigener Blogbeitrag werden.