Montag, 17. Juli 2017

Auf Zigarrenkisten: „Rauchen kann ihr ungeborenes Kind töten“, und das wo in Deutschland seit Freigabe der Abtreibung 12 bis 15 Millionen von Kindern im Mutterleib getötet wurden!


Was für ein widerlicher Staat! Da gibt es jetzt bei meinen Zigarrenkisten Aufkleber mit der Aufschrift: „Rauchen kann ihr ungeborenes Kind töten“

Erstens rauchen Frauen kaum Zigarren, zu 99% sind es Männer die Zigarren rauchen und zweitens, ausgerechnet ein Land, wie Deutschland, wo seit Freigabe der Abtreibung 12 bis 15 Millionen Kinder im Mutterleib getötet wurden und dies auf grausame Art, nämlich zerstückelt und dann achtlos in den Abfall geworfen, so ein Schandstaat wagt es, auf die Tötung ungeborenen Lebens durch Zigarrengenuß hinzuweisen?



Daß Kinder im Mutterleib bei der Abtreibung volle Empfindungen haben und alles an ihnen schon vorhanden ist, das interessiert das deutsche Volk nicht, welches ja auch kein Mitleid mit den vielen Millionen von Nutztieren hat, die in deutschen Tier-KZ´s ein elendes Leben und einen grausamen Tod erleiden müssen.
 
 
 
Da lobe ich mir die Polen, die die Tötung von Kindern im Mutterleib seit einiger Zeit verbieten. Nur in drei Ausnahmefällen ist die Tötung erlaubt: Wenn die Frau vergewaltigt wurde, ihr Leben in Gefahr ist oder das Kind eine schwere Behinderung hat.
 
Aber was soll man auch von einem Volk, wie den Deutschen, auch anderes erwarten, welches ohne Skrupel in der NS-Zeit Millionen von Menschen in KZ´s umbrachte.

Sonntag, 16. Juli 2017

Bitte Petition unterzeichnen: Tierqual-Ministerin entlassen!



Die Albert Schweitzer Stiftung hat eine Petition initiiert, welche die Entlassung der NRW-Landwirtschaftsministerin Schulze-Föcking fordert.
 
Liebe Leser, ich bitte Sie, diese Petition zu unterschreiben!
 
Die zwischen März und Juni 2017 erstellten Aufnahmen dokumentieren klare Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, siehe dazu meinen Blogbeitrag: http://barrynoa.blogspot.de/2017/07/nrw-landwirtschaftsministerin-cdu.html.
 
Frau Schulze-Föcking und ihr Ehemann sind alleinige Gesellschafter der betroffenen Betriebe. Die Ministerin ist aufgrund der vielen Verstöße in ihrem Amt nicht tragbar. Insbesondere, da sie als Landwirtschaftsministerin auch für den Tierschutz in Nordrhein-Westfalen Verantwortung trägt. Unterstützen Sie die Forderung an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet, Ministerin Schulze-Föcking sofort zu entlassen.

Eine Ministerin, die für solche Zustände verantwortlich ist, ist untragbar. Es ist schlimm genug, daß es dieser Petition bedarf und diese Person von Laschet nicht von selber entlassen wird und von ihrer Partei, der CDU geächtet wird.

Hier gehts zur Petition:




 

Samstag, 15. Juli 2017

NRW-Landwirtschaftsministerin (CDU) verantwortet schwere Tierquälerei



Brandaktuell!


Der Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet, will Ermittlungen im Fall der von ihm erst vor wenigen Wochen neu ernannten Landwirtschaftsministerin Schulze-Föcking abwarten!!!

Man faßt es nicht, als wenn die furchtbaren Filmaufnahmen in ihren Ställen (Tier-KZ´s) nicht schon genügen würden, diese schändliche Frau ihres Amtes zu entheben. Die RTL-Sendung „Stern-TV" hatte am Mittwoch (12.07.2017) Bilder von dem Schweinemastbetrieb ausgestrahlt. Sie zeigten stark verletzte Tiere mit angefressenen, entzündeten Schwänzen oder geschwollenen Gelenken in einem verdreckten Stall, wo oft nicht mal die Wasserzufuhr funktionierte und die armen Tiere Durst leiden mußten.

Auf die Frage, ob es deshalb politische Konsequenzen für Schulze-Föcking geben könnte, sagte Laschet auf Nachfrage des WDR: "Das Tierwohl hat für mich allerhöchste Priorität. Insofern ist das für mich der Maßstab, mit dem Politik gestaltet wird." Es liege nun an den Behörden, die Vorwürfe aufzuklären.

Laschet stehe hinter seiner Ministerin, hieß es später aus der Staatskanzlei!!!!!! Was für ein Lump, und Heuchler! Dieser Laschet ist der unmoalischste Ministerpräsident NRW´s, den NRW je hatte.

Überhaupt, eine Tier-KZ-Betreiberin als Landwirtschaftsministerin einzusetzen, das grenzt an XXXXXXX. Die Tierschutz-Stiftung Albert Schweitzer hat unterdessen Strafanzeige gegen die Landwirtschaftsministerin gestellt. Die heimlich aufgenommenen Bilder von Tierschützern zeigten viele Schweine im Mastbetrieb der Familie Schulze-Föcking "in einem besonders desolaten Zustand", begründete die in Berlin ansässige Stiftung am Freitag ihren Vorstoß.
Die Anzeige sei eingegangen, bestätigte die Staatsanwaltschaft Münster. Ein Bosbach machte für diese Typen kräftig Werbung im NRW-Landtagswahlkampf, pfui Teufel! In der Diskussion mit der Ditfurth im Fernsehen, da spielte er den moralisch empörten Biedermann und verließ die Sendung, es ist aber nichts darüber bekannt, daß er die sofortige Entlassung der Schulze-Föcking aus ihrem Amt verlangt. Abstoßend solche CDU-Typen!

Donnerstag, 13. Juli 2017

Placid und Muzo in "Mäxchen" von 1957

Daß ich zu den Comicfiguren Pif, Placid und Muzo, aus der französischen Zeitschrift „Vaillant“, eine ganz besondere Beziehung habe, das konnten die Blogleser schon bisher hier in meinem Blog lesen.

Als kleiner Junge bekam ich mal einen innig geliebten Pif-Anhänger, wo der liebe Hund Pif Akkordeon spielte und dies, wenn man den Anhänger hin und her bewegte. Der wurde mir geklaut und kam 50 Jahre später durch kuriose Umstände wieder in meinen Besitz. Siehe Fotos:



Vorderseite

Rückseite

Aber auch in der „Frösi“, die ich als Kind las, gab es ja ein paar Comic-Streifen mit den „Vaillant"-Comicfiguren Placid und Muzo, die ich ebenfalls liebte. Als diese Comics in der „Frösi“ nicht mehr erschienen, da schrieb ich mal einen Protestbrief an die „Frösi“, unter dem Motto „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“ Und ich bekam auch Antwort, siehe:


Als Erwachsener vergaß ich die Vaillant-Comicfiguren nicht, kaufte mir extra wegen der Comic-Geschichten die in der DDR erhältliche französische Zeitschrift „l´Humanité dimanche“ von der französischen kommunistischen Partei, wo es solche Comic-Geschichten zu sehen gab.
Und schließendlich drehte der französische Arte-Regisseur Guillaume Podrovnik bei mir zuhause, für seinen Dokumentarfilm über Pif und seine Freunde:
 
Links Guillaume Podrovnik, rechts meine Wenigkeit, bei mir zuhause 
 
 
Besonders lustig in diesem Film, nach dem Interview mit mir ein paar Szenen, wo vor dem Hintergrund meines Hauses Placid und Muzo von Volkspolizisten abgeführt werden, siehe Standbild aus dem Film:
 
 
Damit sollte dokumentiert werden, daß nach den weltoffenen 50er Jahren es vorbei war mit westlichen Comics. So war es auch, die 50er Jahre waren in der DDR die weltoffenste Zeit, als aber die  kleinbürgerlichen revisionistischen Cliquen an der Macht immer fester im Sattel saßen, war es damit vorbei.
 
Hier weiterführende Links zu Pif und Placid und Muzo: 
  

Nicht nur im eigentlichen Heft der „Frösi“ gab es in den 50er Jahren Comics mit Placid und Muzo, sondern auch in der Beilage „Mäxchen“ im Jahre 1957. Eigentlich sollte „Mäxchen“ 3 mal im Jahr erscheinen, aber schon nach der 2. Nummer war Schluß, aus welchem Grund auch immer.
 
Heute möchte ich für die Comic-Freunde und Nostalgiker unter meinen Lesern das kleine Heftchen „Mäxchen“ Nr. 1 vorstellen. Ich habe es komplett eingescannt, also mehr als 8 Seiten hatte es nicht. Trotzdem ist es doch wunderbar für alle diejenigen die das Glück hatten Kind in den 50er Jahren in der DDR zu sein und damals die tollen Kinderzeitschriften gelesen haben zu dürfen, die alten Bekannten Placid und Muzo sowohl auf dem Umschlag, wie auch bei einer Comic-Geschichte wieder zu sehen.
 







 

 
 

Cicely Mary Barker´s (1895 –1973) Elfenbilder



Dieses Jahr haben meine Kirschbäume so gut wie nichts getragen. Die paar Kirschen die am Baum hingen, die haben dann auch noch meine ca. 50 Sperlinge angeknabbert, die sich ständig in meinem Garten aufhalten und die mehr Hühnerfutter futtern als meine 3 Hühner. Aber ich gönne es ihnen!

Obiges Elfen-Bild ist von Cicely Mary Barker (1895 –1973) einer englischen Künstlerin. Ganz entzückend ist das „Blumen-Elfen-Alphabet“ von Cicely Mary Baker, aus dem ich hier einige wenige Blätter vorstellen möchte. Man kann zu Elfendarstellungen sagen was man will, sie kitschig finden, aber in Verbindung zu naturgetreuen Pflanzen oder auch Tieren tragen diese Elfenbilder dazu bei Naturliebe zu wecken.

















 

Sonntag, 9. Juli 2017

Unbekannte Blechdose


Obige Blechdose befindet sich seit ca. 55 Jahren in unserem Besitz, also ca. seit Anfang der 1960er Jahre. Ich weiß nicht was mal drin war - Kekse, Kaffee? Eine Marke ist nicht vorhanden. Da ich sie stilistisch sehr schön finde, würde mich schon interessieren von wem sie ist. Im Internet habe ich leider nichts gefunden. Vielleicht kann mir ein Blogleser weiter helfen? Wie alle Leserpost an: anhaltantik@yahoo.de.

Freitag, 7. Juli 2017

Was macht der Garten Anfang Juli?

Was macht der Garten Anfang Juli? Statt eines langen Textes lieber Fotos:

Blick auf den Bungalow

Am Teichrand

Rose und späte weiße Stiefmütterchen

Am alten Springbrunnen

Oleander

Oleanderblüte

Noch grüne Feigen

Noch unreife Weintrauben

Bis zur Dachrenne rankelt der Wein hoch

Am Terrassenspalier rankelt neben Bohnen auch eine Gurkenpflanze in die Höhe

Erste kleine Gurken

Erdbeeren nur im Topf, da die Hühner sämtliche Erdbeeren die im Garten waren aufgefuttert haben

Donnerstag, 6. Juli 2017

Dr. Gunter Bleibohm: Ausgewählte Gedanken zur Gottesidee

Ausgewählte Gedanken zur Gottesidee

 
Denn, du weißt es, die Religionen sind wie Leuchttürme: sie bedürfen der Dunkelheit, um zu leuchten. Ein gewisser Grad allgemeiner Unwissenheit ist die Bedingung aller Religionen, ist das Element, in welchem allein sie leben können. Arthur Schopenhauer, Über Religion



Sämtliche Religionen stellen die Existenz ihres Gottes als ein Faktum dar, als gegebene Grundtatsache, was es mitnichten ist. Allein die Beweise für derartige Behauptungen fehlen bis heute, alle Gottesbeweise sind gescheitert und widerlegt. Ausführliche Widerlegungen finden sich unter anderem in der „Kritik der reinen Vernunft", in der Immanuel Kant die Existenz eines Gottes als unbeweisbar erklärte oder in dem „Traité des trois imposteurs – Traktat über die drei Betrüger", das Ende des 17. Jahrhunderts die Radikalaufklärung begleitete.

Grundsätzlich fällt der Beweis einer Behauptung aber demjenigen zu, der sie aufstellt, so dass vor diesem Hintergrund alle Glaubensideen dem Entwurf eines Architekten gleichen, der sein Haus im zweiten Stock zu bauen beginnen will und dabei vergessen hat, das Fundament zu legen. Das Gebäude schwebt im luftleeren Raum, denn alle Religionen lehren in ihren Interpretationen und unterschiedlichsten Gedankenmodellen der Gottesidee nur Annahmen, Meinungen, Wunschvorstellungen, aber niemals überprüfbares, nachvollziehbares Wissen. Trotzdem ist der Theismus in die allgemeine Gedankenwelt der Menschheit über die Jahrhunderte inzwischen so tief eingewachsen, geradezu fest zementiert, dass seine Behauptungen den Status einer nicht erklärungsbedürftigen Selbstverständlichkeit und Tatsache erlangt haben und die Hinterfragung ihrer Grundlogik als Sakrileg betrachtet wird; lediglich der Atheismus steht unter Rechtfertigungszwang, der Standpunkt also, der von der Logik der Erkenntnis dieser Rechtfertigung in keinster Weise bedarf.


Vom Kerngedanken ist jede Gotteslehre in ihrer Grundanlage eine fragmentarische, eine bruchstückhafte Lehre, betrachtet sie doch fast ausschließlich den Menschen, eine Marginalie, ein schmales, sehr schmales Segment allen Seins, eine Betrachtung aus der anthropologischen Froschperspektive oder, wie Günter Anders es formuliert, aus der anthropologischen Mikrobenperspektive. Natur und Tierwelt werden durch diesen Ansatz auf nachgeordnete Requisiten des anthropozentrischen Gottestheaters reduziert. Es ist die Reihenfolge - erst Gott, dann der Mensch, dann der Rest - die als Essenz und menschliche Hybrisdroge die Welt an den Rand des finalen Chaos geführt hat.

 

 

Zur Abrundung des Themas im Folgenden einige ausgewählte Gedanken zur Fragwürdigkeit der Gottesidee.

 


Das Nichts und das Sein
Wurde das auseinanderdriftende Universum im endlosen Raum und in der endlosen Zeit von einem Schöpfer gemacht?

Bejaht man diese Annahme, folgt umgehend die Frage: Wer hat dann aber Gott gemacht? Er sich selbst?

Diese Annahme würde aber die Aufhebung des Kausalitätsgesetzes, das Ende von Ursache und Wirkung, nach sich ziehen.

Hat er sich selbst erschaffen, aus dem Nichts als Seiendes manifestiert, so ist die Hypothese naheliegend, Gott und das Nichts sind identisch, beides sind Synonyme und beide Zustände sind gleichzeitig möglich. Diese Frage ist mit dem Gedankenexperiment von Schrödingers Katze identisch, die im gleichen Zeitpunkt sowohl tot als auch lebendig sein kann und in der Physik  als quantenmechanische Superposition bekannt ist.


Damit reduziert sich die Gottesidee aber zu einem Problem der Quantenphysik, die hierfür alle erforderlichen Lösungsansätze bereit hält.

 


Permanente Schöpfung

 
Gott hat die Welt und das Universum geschaffen - lautet schlagwortartig eine Erkenntnis/Behauptung der Monotheisten und ist als statisches Bild in den „Heiligen Schriften" verankert.

Das Universum hingegen unterliegt einer ungeheuren Dynamik, einem stetigen Wandel. Es ist der Raum selbst, der sich ausdehnt, die Galaxien werden mit wachsender Fluchtgeschwindigkeit mitbewegt. Neue Galaxien mit zahllosen Sternen entstehen ständig in den Tiefen des Universums und andere vergehen wieder.

Hieraus resultiert die Frage, ob – die Existenz Gottes angenommen - Gott an diesen Stellen noch am „Erschaffen, Umbauen, Zerstören anderer Welten" ist oder war die Schöpfung für ihn mit dem desolaten Ergebnis, das er mit und auf unserem Heimatplaneten angerichtet hat, als Versuch gescheitert, die Schöpfung der Erde ein einmaliger Akt und für ihn dann ein für alle Mal erledigt? Hat er dann weitere „Schöpfungen" den Gesetzen der Physik überlassen? Oder einem nachgeordneten Demiurgen? Oder war der gepriesene Weltenschöpfer selbst nur ein Unter-Demiurg? Wer aber war dann der Hauptdemiurg?

 


Die Frage des Warum

Das Universum entstand vor ca. 13, 7 Milliarden Jahren.

Ein Schöpfergott müsste demnach vor der Entstehung des Universums existiert haben. Wie lange vorher bleibt im unbekannten Bereich, ebenso sein Beweggrund, überhaupt ein Universum zu kreieren. War es Langeweile, war er woanders – ein Multiversum unterstellt – tätig, war es Experimentierfreude oder nur ein Zufallsergebnis? Wäre Gott überhaupt für den Menschen erkennbar, denn wenn ein Gott existiert, ist er für den Menschen auf Grund seiner dreidimensionalen Begrenztheit unerkennbar, denn wer die dritte Dimension – und die Kosmologie kennt höhere Dimensionen - schafft, muss mindestens einer höheren, dem Menschen unzugänglichen Dimension, angehören.

Ignoramus, ignorabimus – wir wissen es nicht und werden es nicht wissen!

 

Tatsache hingegen ist, dass er – si esset – 9 Milliarden Jahre sich mit einem unbelebten Weltall zufrieden gab, bis ihm dann vor ca. 4,7 Milliarden Jahren die Idee kam, im Seitenarm einer unbedeutenden Galaxie ein winziges Weltraumpartikel - „Erde" später genannt - zu schaffen, um dort das fatale Experiment des Lebens durchzuführen.

Auch hier bleiben die gleichen Fragen wie zuvor, denn wozu waren 9 Milliarden Jahre Pause erforderlich? Und anschließend vergingen nochmal weitere 4,7 Milliarden Jahre, bis er ausgerechnet diesen Miniplaneten zur Offenlegung seiner eigenen Existenz durch zahllose, sich widersprechende Propheten und als Erscheinungsort seines Sohnes als Erlöser der Menschheit erwählte? Aber warum muss der Mensch überhaupt erlöst werden, von was erlöst und wenn Erlösung aus göttlicher Sicht erforderlich ist, warum wurde der Mensch nicht gleich erlöst konzipiert?

Kaum vorstellbar, kaum glaublich! Bereits Kaiser Friedrich II hatte diese Chimäre durchschaut, denn Papst Gregor IX warf ihm in einem Schreiben vom 21.5.1239 vor, Friedrich II solle gesagt haben: "von drei Schwindlern, nämlich Jesus Christus, Moses und Mohammed sei die ganze Welt betrogen worden".

 

Überträgt man die eigentümliche Offenbarung der Gottesexistenz ins Universelle, ergibt sich nachstehender Fragenkomplex.

Angenommen, dass es außerhalb der Erde weitere Planeten gibt, auf denen unserer Welt vergleichbares Leben und Lebensformen existieren, hat dorthin Gott auch seinen Sohn als Erlöser geschickt? Gibt es dann mehrere Erlöser im Universum und wenn ja, sind es immer die gleichen oder ist es jedes Mal ein anderer Sohn?

Reduziert man die Gottesmöglichkeit auf die Gegebenheiten der Erde, drängt sich die Überlegung auf, warum alle Spezies – außer dem Menschen – in Unkenntnis von der Gottesexistenz gelassen wurde. Bei keinem Tier, von der Bakterie bis zum Spatz, vom Hering bis zur Qualle ist das Vorhandensein einer Gottesexistenz zu beobachten, allerdings auch nicht das Bedürfnis danach. Wenn es Gott gibt, warum verbirgt er sich dann vor der Majorität seiner Wesen in der Anonymität, lässt sie nicht teilhaben an seinem Wissen, seiner Zuwendung? Oder weiter gefragt, ist das überhaupt ein liebender, ein mitfühlender, ein vernünftiger Gott, der seine Spezies nur erschafft, damit sie sich zum Überleben gegenseitig auffressen müssen und eine Spezies - den Menschen - allen anderen Wesen überordnet?

 




Das Finale der Schöpfung
In weiteren ca. 4 Milliarden Jahren wir die Erde in der Sonne verglühen, ihre Existenz ist dann beendet. Jedes Leben, falls es noch welches zu diesem Zeitpunkt gibt, wird vernichtet, der Planet wird ausgelöscht und verebbt unwiederbringlich als Energiewellen in den Tiefen des Weltalls.

Hat durch die bevorstehende Vernichtung der Erde der Gottesversuch ein geplantes Ende? Ist es ein Sicherheitsventil für jeden Schöpfungsversuch oder nur für offenkundig misslungene Schöpfungen? Sind untergehende Sterne also missratene Schöpfungen oder produziert der große Experimentator reihenweise Ausschuss? Und war dann das ganze Leben und Leiden ungezählter Spezies vergeblich, sinnlos und bedeutungslos? Wird der Wille zum Leben ersetzt durch den göttlichen Willen zur Auslöschung? Und warum das geplante Ende erst in 4 Milliarden Jahren, warum so lange noch, warum nicht gleich? Um das nutzlose Bemühen und hoffnungslose Strampeln aller Lebewesen um die vergebliche Existenz zu betrachten, gar zu genießen, sich daran zu erfreuen? Ein Sadistengott gar?

„Du kannst immer beobachten, dass Glauben und Wissen sich verhalten wie die zwei Schalen einer Waage: in dem Maaße, als die eine steigt, sinkt die andere" waren die visionären Worte von Arthur Schopenhauer in seiner Abhandlung „Über Religion".

Wir leben in einer zwiegespaltenen Zeit. Einseitiges, höchstes Spezialistentum steht einem weltweit sinkenden Bildungsniveau gegenüber. Die Spezialisten liefern die Technologie, die der Analphabet bedient, aber weder versteht noch moralisch begreift, gar ethisch verantworten kann. In diesen geistigen Freiraum drängen die Religionen seit Jahrhunderten, füllen sie aus und instrumentalisieren den Flachkopf. Die kulturelle Abwärtsspirale dreht sich immer schneller und ihre Antriebskraft kommt aus der geistigen und körperlichen Verelendung einer exponentiell anwachsenden Weltbevölkerung. Die Waagschale des Glaubens steigt, die Wissenden in ihrer naturgemäßen Minderheit werden von der Masse zur Unterwerfung gezwungen. Die Diktatur des Geistesproletariats ist vollendet!

 
27. 7. 2016 Gunter Bleibohm

 


Dienstag, 4. Juli 2017

1950er Jahre: "Canada Dry"

Können Sie sich noch an meinen Blogbeitrag über „Canada Dry“ erinnern, liebe Leser, den ich vor 5 Jahren schrieb? Zur Erinnerung, hier der Link dazu:


Heute nun zur Ergänzung eine Werbung dieses Getränks aus den 50er Jahren, passend zur Sommerzeit 2017 und als Erinnerung an die 50er Jahre:
 
 

Sonntag, 2. Juli 2017

Peter Shelley, 1972: „Love Me Love My Dog“


Selten werden mal Tiere in der Popmusik besungen. Peter Shelley´s „Love Me Love My Dog“ ein Hit aus dem Jahre 1972, ist da eine große Ausnahme. Der sympathische englische Sänger singt „Liebe mich, liebe meinen Hund“!

Shelley trat oft mit seinem Hund auf der Bühne auf. Das Lied gefällt mir noch immer, sowohl vom Text wie von der wunderbaren Musik.