Sonntag, 24. September 2017

Kakadu-Porzellanfigur und Kakadu-Aquarell


Ich liebe Papageien und da besonders Kakadus. Nun würde ich mir zwar nie welche anschaffen, weil Papageien in die Freiheit gehören und nicht in Gefangenschaft, aber da gibt es ja noch die Kunst, die einen umgibt, wo man sich mit Papageien umgeben kann, so z.B. Bilder oder Porzellanfiguren.

So liebe ich z.B. ein Aquarell von Max Baumann (1884-1939) ganz besonders, welches einen an einem Ast hängenden Kakadu zeigt. Wundervoll, diese duftige Malweise. Jeden Tag erfreue ich mich an diesem Bild.

Neben dieses Bild habe ich eine Kakadu-Porzellanfigur aus der Manufaktur Meissen gestellt. Auch diese Figur liebe ich. Besonders die einen anschauenden blauen Augen des Vogels sind faszinierend. Das Modell des Kakadus stammt von dem berühmten Künstler Johann Joachim Kändler (1706-1775), der viele Figuren für Meissen entworfen hat.

 
 
 

Samstag, 23. September 2017

Lügende Muslimin wird entlarvt und mundtot gemacht!

Lügende Muslimin wird im deutschen Hetzfernsehen von Islamwissenschaftler entlarvt und mundtot gemacht! Ein weiterer Muslim meinte, er könnte dem Islamwissenschaftler kontern, indem er rechtsextreme Überfälle mit dem islamischen Terrorismus gleichsetzte und den Islamwissenschaftler provokant fragte, wo denn da der Unterschied sei. Der Islamwissenschaftler: "Der Grund für rechtsextremen Terror lieg jedenfalls nicht im Christentum".


Freitag, 22. September 2017

Erinnerung an den Minol-Pirol

Zu DDR-Zeiten fuhr ich vom 20. Lebensjahr an bis zur Wende einen Trabant. Viele Jahre begleitete mich da ein Wimpel mit dem Minol-Pirol (Maskottchen der DDR-Benzin-Firma Minol). Uns alten DDR-Bürgern ist der Spruch des Minol-Pirols noch in den Ohren:

„Stets dienstbereit zu Ihrem Wohl, ist immer der Minol-Pirol.“

Für alle Nostalgie-Freunde, hier besagter Wimpel mit dem Pirol im roten Dress mit Schirmmütze:

 
 
 
Aber auch als Plastefigur gab es den "Minol-Pirol", da in blau mit blauer Mütze, siehe:

 
 
Mehr zum Minol-Pirol, siehe hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Minol-Pirol

Mittwoch, 20. September 2017

Antwort der Partei "Die Linke" auf meine Anfrage zum Rentenkonzept der Partei "Die Linke"

Ich fragte bei der Partei „Die Linke“ etwas zu ihrem Rentenkonzept an. Heute bekam ich Antwort, wofür ich mich bedanke!

Hier meine Anfrage:


„Ich bitte um Auskunft zu Ihrem Wahlprogramm!

Sie schreiben in Ihrem Programm: „Wir wollen eine Solidarische Mindestrente von 1.050 Euro netto im Monat – darunter droht Armut. Die Solidarische Mindestrente ist einkommens- und vermögensgeprüft, sie wird bei Bedarf gezahlt.“

Meine Frage, wer soll das prüfen, etwa Beamten in den Sozialämtern oder gar Jobcentern, die jetzt schon die Leute schikanieren und die Gesetze bürgerfeindlicher auslegen als sie jetzt schon sind?

Was zählt zum „Vermögen“, ein eigen bewohntes Haus und wieviel darf man auf dem Sparbuch haben, etwa genau so wenig wie bei der jetzigen Grundsicherung?

Bekommt die solidarische Mindestrente auch derjenige, der mit Abschlägen vorher in Rente ging, etwa mit 60 oder 63 Jahren? Oder gilt das Ganze nur für künftige Rentner, wie das die SPD mit der erhöhten Grundsicherung vor hat, wie mir die SPD per Email mitteilte?“




Hier die Antwort der Partei „Die Linke“:



"Sehr geehrter Herr Nowack,

vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse. Nach unserer Meinung bedarf es einer grundsätzlich anderen Weichenstellung in der Rentenpolitik.

Im Detail heißt es im Rentenkonzept der LINKEN zur Solidarischen Mindestrente:

Armutsvermeidung ist neben der Lebensstandardsicherung als zweites Ziel in der solidarischen Rentenversicherung zu verankern. Niemand soll im Alter in Armut leben müssen. Damit niemand im Alter von weniger als 1 050 Euro netto leben muss, wird eine durch die Rentenversicherungsträger auszuzahlende einkommens- und vermögensgeprüfte „solidarische Mindestrente“ ab der Regelaltersgrenze eingeführt,

– auf die alle in Deutschland lebenden Menschen auf individueller Basis und auf der Grundlage gesetzlicher Unterhaltsansprüche, unabhängig von vorheriger Beitragsleistung, einen Rechtsanspruch haben,

– mit der das Einkommen im Alter, Wohngeldanspruch ausgenommen, sofern es weniger als 1 050 Euro beträgt, mit einem aus Steuern zu finanzierenden Zuschlag auf 1 050 Euro netto angehoben wird,

– bei der ein Vermögen bis zu 20 000 Euro und zusätzlich ein Betrag in Höhe von bis zu 48 750 Euro für die Altersvorsorge nicht angerechnet werden,

– bei der eine selbstgenutzte Immobilie mit einer Wohnfläche von bis zu 130 m2 nicht als Vermögen berücksichtigt wird,

– und die entsprechend der jährlichen Entwicklung des aktuellen Rentenwerts angepasst wird.

Parallel zur Einführung der solidarischen Mindestrente wird das Wohngeldgesetz reformiert und so modifiziert, dass Menschen, die in teuren Wohngebieten leben und auf die solidarische Mindestrente angewiesen sein werden, nicht in Armut leben müssen.

Das Rentenkonzept der LINKEN haben wir wiederholt zur Debatte und Abstimmung im Deutschen Bundestag gestellt. Inkrafttreten würde ein entsprechendes Gesetz und damit auch die Praxis in den Ämtern erst durch einen Mehrheitsbeschluss im Bundestag. Eine starke LINKE im Bundestag wäre in jedem Fall die Kraft, die sich für eine Solidarische Mindestrente einsetzt. Wir werden Druck für eine Rentenpolitik machen, die ein Alter in Würde ermöglicht. Wenn Sie uns dabei unterstützen, umso besser.

Mit freundlichen Grüßen,

Anke Lohmann

Pressesprecherin"

Dienstag, 19. September 2017

Unfreiheitsland BRD: Polizei untersucht Jugendliche nach verbotenem Zigarettenbesitz


Immer mehr Freiheiten werden eingeschränkt. Sagenhaft!

Da wollen die deutschen Systemparteien CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke und AfD alle, durch die Bank weg alle, mehr Polizei in Deutschland, als wenn die Bundesrepublik Deutschland nicht jetzt schon ein unfreiheitlicher Polizeistaat ist.

Vorgestern bei ZDF-Info, ein Bericht über die Arbeit der Polizei, die Streife läuft. Ich nahm an, sie würden die Bevölkerung vor Kriminellen schützen, nein, da laufen gleich mehrere Polizisten jeden Tag Streife um Jugendliche, die eventuell die Schule schwänzen, aufzugreifen und zur Schule zu bringen und um dann ein Bußgeldverfahren einzuleiten.

Der Schulzwang ist eines der Hauptinstrumente des obrigkeitlichen deutschen Staates für die Zwangsindoktrination der Jugend und gehört abgeschafft. Aber davon sind wir weit entfernt. Vorbei die Zeit unter Willy Brandt mit seiner Maxime „Mehr Freiheit wagen!“
 
Mehr Polizei, um gegen Kriminalität und Terrorismus vorzugehen? Weit gefehlt, die Zielrichtung ist eine andere, man braucht mehr Büttel des Systems um gegen das Volk vorzugehen. 

Der absolute Hammer, der zeigt was für ein unfreiheitlicher Schildbürgerstaat wir mittlerweile sind, da machen mittlerweile Polizisten Körperkontrolle bei 17jährigen, ob diese nicht Zigaretten (normale Zigaretten!) bei sich haben und nehmen diese weg und vernichten sie und schreiben dann eine Anzeige, weil, in diesem Unfreiheitsland es mittlerweile verboten ist, daß Jugendliche Tabakwaren besitzen dürfen (von Rauchen ist keine Rede). Alles zu sehen in dieser Dokumentation von ZDF-Info über den massiven Einsatz der Polizei gegen Jugendliche.
 
Was für ein unfreiheitlicher Drecksstaat, diese unfreiheitliche Bundesrepublik Deutschland. Ein neues 68 ist dringend notwendig, aber das wird diesmal im Keime erstickt, eben durch mehr Polizei, mehr Sozialarbeiter und die Indoktrination in den Schulen, die jetzt zu Ganztagsschulen ausgebaut werden, um die Jugend daran zu hindern Freiräume zu haben.
 
 

Montag, 18. September 2017

Géza Kövesdy (1887 - 1950): Pferdeschwemmen am Balaton (1920er Jahre)




Géza Kövesdy (1887 - 1950), der bekannte ungarische Maler, studierte an der Budapester Hochschule für bildende Künste bei László Hegedűs. Später ging er nach Wien, München und Berlin und setzte dort seine künstlerischen Studien fort. Ab 1919 war er beteiligt an verschiedenen Ausstellungen. Er bekam hohe Auszeichnungen, so den Graphic Award (1921), den Kohner-Preis (1922), den Staatlichen ungarischen Grafikpreis (1925) und den State Water Painting Award (1927). Etliche Werke hängen von ihm in der ungarischen Nationalgalerie.

In den 20er Jahren malte er auch Pferdeschwemmen, zu einer Zeit, wo es noch keine Prüderie in den meisten europäischen Ländern gab und die Dorfjugend mit ihren Pferden nackt in Teichen badete. Obige Bilder von Pferdeschwemmen zeigen ungarische Dorfjugend mit Pferden am Balaton.

Sonntag, 17. September 2017

Bernardo Paz, brasilianischer Milliardär: Die Umwelt wird kaputt gehen, wenn nicht die kapitalistische Wirtschaftsweise abgeschafft wird!


Der wegen seiner riesigen künstlerischen Parkanlagen (Dschungelgarten "Inhotim", siehe obiges Foto eines winzigen Teiles des Parks) bekannte brasilianische Milliardär und Umweltschützer Bernardo Paz sagte in einem Interwiev mit dem Sender Arte-France, daß bisheriger Umweltschutz zum Scheitern verurteilt ist, wenn nicht die kapitalistische Wirtschaftsweise abgeschafft wird.

Er machte das am Beispiel der Abholzung der Wälder Brasilien fest. Die Wälder Brasilien werden abgeholzt um auf diesem Boden Soja anzupflanzen. Dieses Soja wird dann verwandt um die Milliarden von Tieren in der Massentierhaltung, vor allem in Europa und da besonders in Deutschland, zu füttern. Die Vernichtung der Umwelt, mit all ihren Pflanzen und Wildtieren, die milliardenfachen Qualen von Nutztieren in der Massentierhaltung, alles nur wegen des Profits einiger weniger Kapitalisten.

Die gesamte bourgeoise Umwelt- und Tierschutzbewegung ist blind und taub und versucht krampfhaft an den Symptomen zu doktern, was logischer Weise absolut nichts bringt, anstatt sich einzureihen in den Kampf gegen das kapitalistische System, welches allein Schuld an der Umweltzerstörung und der milliardenfachen Tierqual hat.

Ohne Beseitigung der kapitalistischen Wirtschaftsform wird die Umweltzerstörung und die Tierquälerei kein Ende nehmen und sogar durch die Überbevölkerung auch noch zunehmen. Da die Überbevölkerung der Erde ungebremst fortschreitet, werden sich die Probleme rasant verschärfen. Auch die Überbevölkerung wird in einem kapitalistischen Gesellschaftssystem nicht eingedämmt werden, weil dies nicht im Interesse der Kapitalisten liegt, welche die Macht ausüben. Nur ein antikapitalistisches Gesellschaftssystem kann auch dieses Problem lösen, durch strikte Geburtenkontrolle. Die Menschheit muß sich entscheiden: Untergang bei Beibehaltung des kapitalistischen Systems oder Rettung der Umwelt und damit Rettung der Lebewesen auf dieser Erde, mitsamt der Menschen, durch ein antikapitalistisches System.

Zum Park "Inhotim", Quelle: Arte-France:

 
"In den Hügeln der Stadt Brumadinho, unweit der brasilianischen Metropole Belo Horizonte, erstreckt sich ein gigantischer Skulpturenpark: der Dschungelgarten "Inhotim". Das Maßlose der Kunstwerke wird nur noch von der atemberaubenden Schönheit des umgebenden Regenwalds übertroffen. Der portugiesische Name Brumadinho bedeutet wörtlich „kleiner Nebel“. Doch in den Jahrzehnten der Eisenerzförderung waren die legendären Nebelschwaden, die der Stadt einst diesen Namen verliehen, längst dem Staub riesiger Minen gewichen. Erst in den 80er Jahren setzte sich der Minenbesitzer Bernardo Paz für die Rettung der zerstörten Natur ein. 2007 eröffnete der Kunst- und Pflanzenliebhaber das größte Freilichtmuseum Lateinamerikas. Seitdem kamen immer mehr Werke hinzu. Manche gucken diskret zwischen den Büschen hervor, andere verblüffen durch ihre Extravaganz.

In die Gestaltung des Gartens gingen Anregungen des Landschaftsarchitekten, Pflanzensammlers und Malers Roberto Burle Marx ein, der dem Architekten Oscar Niemeyer nahestand und als Begründer der modernen brasilianischen Gartenarchitektur gilt. Seine Interpretation des Zusammenwirkens von Mensch und Kunst veränderte das Verhältnis der Brasilianer zur heimischen Natur nachhaltig. Das zugrundeliegende Konzept des Inhotim versteht sich als Gegenentwurf zur klassischen Gepflogenheit, Parks lediglich mit Statuen zu dekorieren. Vielmehr knüpft es an das Credo der sogenannten Land Art der 70er Jahre an: ein leidenschaftlicher Aufruf an die Künstler, die Museen hinter sich zu lassen und stattdessen hinauszugehen in die Natur und im Einklang mit ihr Neues zu erschaffen."

Samstag, 16. September 2017

Tipp zur Bundestagswahl: Bündnis Grundeinkommen


Geht es Ihnen auch so, wie mir, liebe Blogleser, daß Sie noch nicht genau wissen, wen Sie am kommenden Sonntag wählen werden, Sie hin und her gerissen sind?

Daß für mich eine der Systemparteien CDU, SPD, FDP, Grüne, nicht infrage kommt, das ist klar, denn mit diesen unsozialen kriegstreiberischen Multikultiparteien möchte ich nichts zu tun haben.

Als Tierfreund, würde sich eine Tierschutzpartei anbieten, aber die kann man vergessen, leider! Es tritt zwar eine Absplitterung der Tierschutzpartei in Sachsen-Anhalt an, aber die ist noch konfuser als die Tierschutzpartei, die in Sachsen-Anhalt gar nicht erst antritt. Diese Typen geben vor, für den Tierschutz zu sein, begrüßen aber die Zuwanderung aus islamischen Ländern mit der tierquälerischen Schächtung (betäubungsloses Schlachten). Also tierfeindlicher geht es nicht, was diese „Tierschutzparteien“ propagieren.

Am tierfreundlichsten ist noch die AfD, die will das betäubungslose Schlachten verbieten. Auch in der Frage der Zuwanderung und der damit verbundenen Umvolkung hat sie im Gegensatz zu den Systemparteien und der Partei „Die Linke“ die vernünftigsten Ansichten, wenn da nicht ihre reaktionären unsozialen Programmpunkte wäre, wie Wiedereinführung der Wehrpflicht, Beibehaltung des verbrecherischen Hartz-Systems, Beibehaltung der sozialen Ungleichheit, das heißt, die AfD will nichts gegen die Schere zwischen arm und reich unternehmen, also der Aktionärin Frau Klatten ihre 800 Millionen Euro jedes Jahr lassen und die Armen arm lassen, also nicht mal eine Mindestrente einführen. Auch sollen Beamte weiterhin ein mehrfaches an Pension bekommen, wie der normale Rentner. Tierschutzmäßig und national also: hui, sozial aber: pfui!

Und den Dessauer Kandidaten der AfD, den kann man gleich gar nicht wählen, denn Andreas Mrosek, ein ehemaliger Lotse, ist ein Lobbyist der Binnenschiffahrt und will die Elbe ausbaggern lassen - das Ende unserer herrlichen Auenlandschaft an der Elbe. Absolut unwählbar, dieser Mann!
 
Die Partei „Die Linke“ ist leider keine linke Partei (positive Ausnahmen sind Sarah Wagenknecht und Oskar Lafontaine), das muß man wissen. Bourgeois durch und durch ist sie zum Steigbügelhalter der Umvolkung und Islamisierung geworden. Eigentlich unwählbar, wenn da nicht die vernünftige Außenpolitik wäre, die, wie die der AfD, in Rußland keinen Feind sieht, den es zu besiegen gilt, wie das bei den Systemparteien CDU, SPD, FDP, Grüne der Fall ist.
 
Sozial hebt sich die Partei „Die Linke“ von den Systemparteien und der AfD wohltuend ab. Aber ist nicht manches bloß Etikettenschwindel? So will die Partei „Die Linke“ eine solidarische Mindestrente von 1.050 Euro einführen. Eine gute Sache, wo man überlegen könnte diese Partei zu wählen. Aber stimmt das auch? Ist es nicht eher so, daß die Partei „Die Linke“ nur die bisherige Grundsicherung anheben will und das ganze entwürdigende und nackt machende Prozedere der Ämter bleibt, mit all dem Ausfüllen von Formularen und daß man nichts mehr besitzen darf, wenn man Grundsicherung bekommen will? Es scheint so, denn ich habe die Partei „Die Linke - Sachsen-Anhalt“ angeschrieben und sie um Auskunft zu ihrer „solidarischen Mindestrente“ gebeten. Bis jetzt keine Antwort. Aber keine Antwort ist auch eine Antwort und es ist zu vermuten, daß die solidarische Mindestrente Etikettenschwindel ist und nur eine etwas bessere Grundsicherung ist. Hier mein Schreiben an die Partei "Die Linke":

"Sie schreiben in Ihrem Programm: „Wir wollen eine Solidarische Mindestrente von 1.050 Euro netto im Monat – darunter droht Armut. Die Solidarische Mindestrente ist einkommens- und vermögensgeprüft, sie wird bei Bedarf gezahlt.“

Meine Frage, wer soll das prüfen, etwa Beamten in den Sozialämtern oder gar Jobcentern, die jetzt schon die Leute schikanieren und die Gesetze bürgerfeindlicher auslegen als sie jetzt schon sind?

Was zählt zum „Vermögen“, ein eigen bewohntes Haus und wie viel darf man auf dem Sparbuch haben, etwa genau so wenig wie bei der jetzigen Grundsicherung?

Bekommt die solidarische Mindestrente auch derjenige, der mit Abschlägen vorher in Rente ging, etwa mit 60 oder 63 Jahren? Oder gilt das Ganze nur für künftige Rentner, wie das die SPD mit der erhöhten Grundsicherung vor hat, wie mir die SPD per Email mitteilte?“



Keine Antwort, seitens der Partei „Die Linke“! Das nenne ich volksverbunden sein (Ironie)!

Nun gibt es aber eine Alternative zu den Systemparteien und der AfD und der Partei „Die Linke“, nicht etwa eine der vielen bürgerlichen Spinnerparteien, sondern die Partei „BGE“ (Bündnis Grundeinkommen). Zwar eine Ein-Themen-Partei, aber die wirklich unser Leben revolutionieren würde, wenn jeder Bürger ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommen würde und frei sein würde von dem Zwang enwürdigende Arbeit anzunehmen die körperlich und seelisch kaputt macht.
 
Dies hätte auch noch den wunderbaren Nebeneffekt, daß all die Büttel des widerlichen deutschen Sozialsystems in den Arbeitsämtern, Sozialämtern, Jobcentern, welche das Volk bisher schikanieren und entmündigen, bis hin zur Existenzvernichtung (Obdachlosigkeit, Freitod aus Ausweglosigkeit) entlassen werden können und damit Milliarden an Gehältern und Pensionen eingespart werden könnten. All diese Typen könnten dann ebenfalls auf bedingungsloses Grundeinkommen zurück greifen und müßten sich auf dem freien Arbeitsmarkt bewerben, um ihren ehemaligen schmarotzenden Lebensstil beibehalten zu können. Vorbei wäre es dann mit Privilegien des öffentlichen Dienstes und der Schikanierei des deutschen Volkes.

Mehr zu der Partei „BGE“, siehe hier:


Übrigens ist die Partei „BGE“ in allen Bundesländern wählbar!


Freitag, 15. September 2017

Gerettete kleine Gerbera


Vor 14 Tagen sah ich nach meinem Kaufhallen-Besuch eine Verkäuferin Müll entsorgen. Sie kippte einen großen blauen Müllsack in die Tonne. Neugierig schaute ich nach, als die Verkäuferin verschwand, denn sie hatte vergessen abzuschließen und aus Erfahrung wußte ich, daß oft jede Menge guter Nahrungsmittel in so einem Sack sind, die einfach entsorgt werden, siehe:

http://barrynoa.blogspot.de/2012/03/die-amoralische-vernichtung-von.html
http://barrynoa.blogspot.de/2013/12/unmoralische-supermarkte-lebensmittel.html
http://barrynoa.blogspot.de/2015/04/perverse-bundesdeutsche-gesellschaft.html

Es war dieses mal allerdings tatsächlich nur Müll, also nichts was meine Hühner hätten fressen können. Aber ein kleiner Blumentopf zog mein Mitleid auf sich - eine staubtrockene kleine Gerbera, schon fast vertrocknet. Kein Wunder, denn die primitiven Verkäuferinnen gießen in dieser Kaufhalle die Blumentöpfe so gut wie nie, lieber schmeissen sie sie dann weg. Sie haben keinen Sinn dafür, daß Pflanzen Lebewesen sind, Hauptsache sie selber dürsten nicht, dann aber schnell die Seltersflasche angesetzt. Was will man aber auch von deutschem Pöbel anderes erwarten?
 
Mir tat die kleine Gerbera leid. Ich nahm sie mit nach Hause (Mülldiebstahl!!!) und schon nach dem ersten ausgiebigen Gießen füllten sich ihre trostlos hängenden Blätter wieder. Die Blüten fielen zwar ab, aber die kleine Gerbera bildete neue Blüten, besonders nachdem ich sie nach ein paar Tagen in einen größeren Topf mit guter Erde umgepflanzt hatte.
 
Ja und was aus ihr geworden ist, das kann man auf obigem Foto sehen, welches ich eben gemacht habe: eine wundervolle Pflanze, die mich mit ihren Blüten erfreut und die dankbar ist, daß sie gerettet wurde. 

Mittwoch, 13. September 2017

Erinnerung an "Wo ist denn das Kätzchen" und "Großer Bär"


Meine erste Schallplatte, eine Singel, kaufte ich mir als 12jähriger Junge im Jahre 1963. Damals hatte ich noch keinen Schallplattenspieler, sondern nur ein altes Grammophon. Aber auch Vinyl-Platten konnten darauf abgespielt werden.


Im Radio hatte ich „Wo ist denn das Kätzchen“ gehört und es gefiel mir, besonders wegen des Mäusegesangs mit den Piepsstimmen. Es spielte das Orchester Günter Gollasch, Gesang war von Robert Steffan.


Die Rückseite der Platte war jazzig, eine der ersten Begnungen von mir mit Jazz, den ich kurze Zeit später sehr liebte und wo ich dann Jazz-Platten kaufte, wenn es sie denn gab. „Großer Bär“ hieß der Titel und wurde ebenfalls vom Orchester Günter Gollasch gespielt.

Alle meine Schallplatten aus der DDR-Zeit, darunter auch viele Westplatten, habe ich heute noch, schließlich hatte ich mal zu DDR-Zeiten die Prüfung zum Schallplattenunterhalter gemacht, was ich aber nur sehr selten mal dann ausübte.

Das Cover von „Wo ist denn das Kätzchen“ hatte übrigens der Dessauer Grafiker Ernst Schneider (bekannt durch das Orwo-Logo) gemacht, ein Künstler, den ich aus dem Klub der Intelligenz in der Dessauer Birkenallee kannte, wo ich jahrelang Stammkunde war, siehe:

http://barrynoa.blogspot.de/2008/05/in-schner-erinnerung-der-klub-der.html

http://barrynoa.blogspot.de/2008/06/nachtrag-in-schner-erinnerung-der-klub.html

http://barrynoa.blogspot.de/2013/02/fastnacht-im-dessauer-klub-der.html

 

Sonntag, 10. September 2017

Mein lieber Mitbewohner - der Igel


Mein Garten ist kein verlängertes Wohnzimmer, wie bei vielen deutschen Spießbürgern üblich, sondern in großen Teilen so, daß sich neben meinen Hühnern auch viele Wildtiere wohlfühlen können, denen soll in erster Linie der Garten eine Heimstatt sein, wir Menschen haben dazu unsere Wohnung.


Zu den Dauerbewohnern meines Gartens zählen Igel. Leider wurden schon viele von Autos überfahren, wenn die Igel den Garten verlassen und die Straße überqueren. Die Deutschen sind Raser und auch wenn sie so einen Igel die Straße überqueren sehen, dann weichen sie nicht aus oder halten gar an. Oft endet das sehr grausam, wenn so ein Igel nicht gleich tot ist, aber das interessiert das deutsche Egoisten-Pack nicht. Wie so ein Ende eines Igels aussieht, siehe hier:

 
 
Auch dieses Jahr hat wieder ein Igel sein zuhause in meinem Garten gefunden und was das schöne ist, ich habe mich mit ihm anfreunden können. Das kam daher, daß er sich jeden Tag über das Hühnerfutter hermachte, welches die Hühner liegen gelassen haben. Was am Abend noch da liegt, das ist am nächsten Morgen ratzekahl aufgefressen, besonders Melone und von mir klein geschnittene Weintrauben, aber auch Trockenfrüchte, wie Datteln.


Da ich ihn nun jeden Abend sah, da ging ich immer näher an ihn ran. Am Anfang haute er noch ab oder rollte sich zusammen, aber mit der Zeit bekam er mit, daß ich ihm nichts tue und nun kommt er sogar schon am späten Nachmittag, frißt mir zwar nicht aus der Hand, aber ist zutraulich. Mit den Hühnern ist es so, daß sie ihn akzeptieren, aber jeder seine eigenen Wege geht. Auf dem letzten Foto staunt das Huhn Lottchen, das ich den Igel fotografiere, sonst sind die Hühner gewohnt, daß ich nur sie fotografiere.
 
 

Hier weitere Blogbeiträge „meiner“ Igel:





Freitag, 8. September 2017

Die Vernichtung des letzten Baumes in der Ténéré-Wüste durch den Menschen - Sinnbild für die Zerstörung der Natur durch den Menschen



Foto: Krohn


„Alle Tiere werden dem Leben gegenüber gleich geboren und haben die gleichen Existenzrechte. Es ist purer Zufall und eine Laune der Natur, in einer menschlichen Hülle in das Leben geworfen zu werden und purer Zufall andererseits, das Leben als Schwein durchleiden zu müssen. Die Endzeit für Tiere hat begonnen, die Tierwelt steht vor der völligen Versklavung oder Ausrottung. Diese Menschheit, die ihr eigenes Wachstum bis heute nicht ächtet, die die Erde mit einer ins grenzenlos wachsenden Menschenschicht überzieht, unter der das Leben aller Geschöpfe des Planeten Erde erstickt, hat jeden ethischen Anspruch verwirkt.“

Dr. Gunter Bleibohm


Nicht nur die Tierwelt steht vor der völligen Versklavung und Ausrottung, sondern auch die Pflanzenwelt ist den Menschen nicht heilig, wie der Fall der Vernichtung des einzigen Baumes der in der Ténéré-Wüste (Niger) noch stand, zeigte.

Deutschland will jetzt Niger mit vielen Millionen Euro unterstützen. Damit erhofft man sich, daß Niger die Flüchtlinge abfängt, bevor sie nach Libyen kommen und dann nach Europa übersetzen. Wie die Menschen, nicht nur die dortigen, sondern auch die Europäer, dort mit der Natur umgehen, das konnte man an dem einzartigen Baum, einer Akazie, sehen, der mitten in der Sandwüste einsam und verlassen als einzigster Baum im Umkreis von 400 Kilometern (!!!) dort stand und lebte (überlebte) und der durch Menschenhand vernichtet wurde. Dieses Naturwunder war jahrzehntelang ein Heiligtum der Eingeborenen und ein wirkliches Wunder, bis es 1973 durch einen LKW, der gegen den Baum fuhr, vernichtet wurde. Ein Beweis für den Vernichtungswahnsinn des Menschen, der auch noch den letzten Baum kaputt macht und symptomatisch für die Dummheit der Menschheit. Ein betrunkener Libyer, heißt es, soll den Baum umgefahren haben - er fuhr direkt in den Baum hinein. Den einzigen im Umkreis von 400 Kilometern!!!

Die Ténéré-Wüste, wo die einsame Akazie stand, wird auch "Wüste der Wüsten" genannt, tatsächlich fällt kaum irgendwo auf der Welt so wenig Niederschlag. Nichts kann hier überleben, genau das machte den Baum von Ténéré so besonders.

1939 ging das französische Militär dem Geheimnis des Baumes auf den Grund, man begann neben dem Baum einen Brunnen auszuheben. Nach 35 Metern (!!!) endlich Grundwasser und die Baumwurzeln der Akazie. Die nur drei Meter hohe Akazie mußte die letzte Überlebende einer Oase gewesen sein, die vor langer Zeit von der Wüste verschluckt worden war. Viele Jahre waren ihre Wurzeln langsam dem versickernden Wasser gefolgt.

Die Europäer taten dem Baum nicht gut, denn die Arbeiter hatten bei der Brunnenbohrung Wurzeln des Baumes abgehackt. Der Ethnologe Henri Lhote schrieb 1961: "Früher war der Baum grün und voller Blüten, jetzt ist er farblos, dornig und nackt. Von den ehemals zwei Stämmen ist nur noch einer da, mit einem Stumpf an seiner Seite, mehr abgerissen als abgeschnitten". Der Historiker Raymond Mauny schrieb, der Baum habe "außerordentlich an Umfang verloren", Namen seien eingeritzt, und "ein Lastwagen des Militärs, der rückwärts rangierte, brach einen der Hauptäste ab". Der Baum lebt noch", aber er ist ernsthaft bedroht. Wie lang wird er noch überleben können?"

Nicht mehr lange, 1973 wurde er von einem LKW umgefahren.

Die Präfektur Agadez von Niger schickte 30 Jungbäume als Nachfolger. Zum Schutz baute man eine Lehmmauer. Die Regierung heuerte sogar einen Gärtner an. Der wohnte in einer Hütte neben den Bäumen und sollte sie morgens wie abends gießen, überließ sie aber nach drei Jahren dem Tod, als der staatliche Lohn ausblieb.

Jetzt steht dort ein sechs Meter hohes Stahlgerüst, die Stahlrohre sollen an Äste erinnern. Ein Fuß aus alten Ölfässern, die Krone mit glänzenden Radkappen, typisch für die Dornenkrone der Schöpfung, der Menschheit.
 
 
Das Buch von Peter Wohlleben:
 
Das geheime Leben der Bäume - Was sie fühlen, wie sie kommunizieren - die Entdeckung einer verborgenen Welt“ erschließt den menschlichen Ignoranten diese Lebewesen. Dazu mein Blogbeitrag:




Donnerstag, 7. September 2017

Ein Prunkpokal aus Messing und Majolika um 1880


Dieser Prunkpokal aus Messing und Majolika mit Zellemaille-Einlagen stammt aus der Zeit um 1880. Haben unsere Altvorderen nicht wunderbare künstlerische Produkte geschaffen? Wer kann das heute noch? Und trotzdem meint der dumme Bürger, daß er den Menschen der Vergangenheit weit überlegen ist - ein Trugschluß!
 
 

Dienstag, 5. September 2017

Reiche Feigenernte und reiche Hopfenernte in Aussicht

Das wird dieses Jahr eine gute Ernte an Feigen geben, denn mein kleiner Feigenbaum im Kübel auf der Terrasse trägt gut.

Aber auch die Hopfenernte wird gut werden, denn so viel Hopfen wie dieses Jahr hatte ich noch nie, siehe nachfolgende Fotos vom Feigenbäumchen und vom Hopfen.

Das Feigenbäumchen:




 
 
Der Hopfen:





 

Montag, 4. September 2017

Werbung für die Digedags in der Heftreihe "Das Neue Abenteuer" in den Jahren 1955 und 1956

1955 bis 1956 erschien im Verlag Neues Leben die Romanheftserie „Abenteuer aus weiter Welt“. Monatlich erschien ein Heft. Interessant für die Mosaik-Fans („Digedags“ von Hannes Hegen) war das Heft 8, die Abenteuergeschichte „Kiwi Kiwi Diamanten“ von Rudolf Daumann, welches 1956 für das „Mosaik" warb. Zu diesem Zeitpunkt war die Nr. 1 des Mosaiks „Die Jagd nach dem Golde“ schon erschienen und man warb für das 2. Heft „Bei Windstärke 12", welches im März 1956 erschien.




Gestern nun schrieb ich einen Blogbeitrag über die Heftreihe „Das neue Abenteuer“, die von 1949 bis 1990 in der DDR erschien, siehe:


Auch in dieser Heftreihe gab es in Heften der Jahre 1955 und 1956 Werbung für die Digedags, das Mosaik! Hier die mir bekanten Werbungen:
 












 

Sonntag, 3. September 2017

50er Jahre: Erinnerung an "Felix" aus der Heftserie "Das neue Abenteuer"

Die 50er Jahre waren wohl die beste Zeit in der DDR. Es ging aufwärts nach dem großen Krieg und dies nicht nur beim Aufbau, sondern auch in der Kultur. 1949 wurde die Abenteuer-Heftreihe „Das neue Abenteuer“ gegründet und 1990 war Schluß, so wie mit fast allem was einem lieb war in der DDR. Die Hefte erschienen bis einschließlich 1959 halbmonatlich, ab 1960 dann monatlich. Das Einzelheft kostete konstant 25 Pfennig, bis 1990!!! Am Anfang wurden 100.000 Exemplare gedruckt und ab 1955 265.000 je Heft, wobei manche Hefte auch Nachauflagen erlebten.

Die Nr. 1 von 1952

Die Nr. 118 aus dem Jahre 1957, sogar mit Tarzan!


Von 1956 bis 1958 machte die Comicfigur „Felix“ auf der Rückseite des Covers der Hefte auf Bücher des Verlags aufmerksam oder er sprach die meist jugendlichen Leser mit Rätseln und Veröffentlichung von Briefwechselwünschen an, siehe dazu etliche Seiten. Von wem „Felix“ gezeichnet wurde, ist mir nicht bekannt. Auf jeden Fall legte ich mir aufgrund der Tipps von Felix etliche der Bücher zu, so von Obrutschew: „Plutonien“, von Mark Twain „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ und alle 4 Bände "Abenteuer aus aller Welt" mit den wundervollen Illustrationen von Werner Klemke.